Zum Inhalt springen Zur Hauptnavigation springen Zur Fußzeile springen
Universität Zürich
Suchen

conexus

Service Links

  • Registrieren
  • Einloggen
Suchen

Main Navigation

  • Aktuelle Publikation
  • Archiv
  • Zeitschrift
  • Bücher
  • In Vorbereitung
  • Call for Papers
  • Über uns
    • Über die Zeitschrift
    • Beitragseinreichung
    • Redaktion
    • Schutz personenbezogener Daten
    • Kontakt
  1. Home
  2. Archiv
  3. conexus 8/1 2025: Wahrheit und Lüge. Erster Teil
  4. Artikel

Platons sogenannte ‹edle Lüge› – Propaganda oder wahre Dichtung?

Autor/innen

  • Edwin J. de Sterke

DOI:

https://doi.org/10.24445/conexus.2025.08.007

Abstract

Platon scheint in der Politeia den Dichtern das Dichten zu verbieten, den Herrschern aber ‹edle Lügen› zu erlauben. Der ‹phönizische› Mythos der Erdgeborenen und der Metalle gilt als Musterbeispiel einer solchen Lüge. Aus diesen Gründen wird Platon seit den 1930er Jahren vorgeworfen, totalitäre Propaganda zu befürworten und sie in seinem Idealstaat zur Beherrschung der ‹Masse› auch selbst vorzusehen. Die gegen Platon gerichteten Bücher von Richard Crossman und Karl Popper waren diesbezüglich besonders einflussreich.

Im Beitrag wird erstens nachgewiesen, dass der fragliche Mythos keine ‹edle Lüge› ist, sondern ein ‹edles Beispiel› einer Gattung politischer ψευδή, die nicht notwendig Lügen sein müssen. Zweitens wird nachgewiesen, dass sich der Propagandavorwurf gegen Platon auch sonst nicht halten lässt.

Aufgrund der Untersuchung einer spezifisch platonischen Auslegung des wohlverstandenen ψεῦδος und im Blick auf die ontologisch fundierte, eikonisch-mimetische Poetik der Politeia wird dargelegt, auf welcher Grundlage der Mythos ‹wahr› ist: Er befindet sich an der Schnittstelle der Möglichkeit eines ‹wahren Pseudos› und der Wahrheitsmöglichkeit von Dichtung überhaupt. Dieser wahre Mythos ist ‹edel›, γενναῖος, weil er dank seiner ‹edlen› Abstammung ‹das Gute› in altehrwürdigen Bildern eikonisch-mimetisch entfaltet.

Dieser Befund wird von einem bei Crossman und Popper virulenten, zeitgleichen Verständnis von Propaganda abgegrenzt. Dadurch wird ihr Propagandavorwurf endgültig widerlegt.

Downloads

Download-Daten sind nocht nicht verfügbar.

Downloads

  • PDF

Veröffentlicht

2025-09-05

Ausgabe

conexus 8/1 2025: Wahrheit und Lüge. Erster Teil

Rubrik

Artikel

Lizenz

Creative Commons License

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.

Creative Commons: Namensnennung - nicht kommerziell - keine Bearbeitungen (CC BY-NC-ND 4.0)

Zitationsvorschlag

de Sterke, E. J. (2025). Platons sogenannte ‹edle Lüge› – Propaganda oder wahre Dichtung?. Conexus, 8(1), 92-123. https://doi.org/10.24445/conexus.2025.08.007
  • ACM
  • ACS
  • APA
  • ABNT
  • Chicago
  • Harvard
  • IEEE
  • MLA
  • Turabian
  • Vancouver
Bibliografische Angaben herunterladen
  • Citavi/Endnote/Zotero/Mendeley (RIS)
  • BibTeX

conexus_redaktion

Herausgeber

Prof. Dr. Wolfgang Rother
Philosophisches Seminar
 

Redaktionskommission

PD Dr. Beate Beer
Sprachenzentrum der UZH und der ETH Zürich

Dr. Jeannette Behringer
Sustainability Hub UZH

Dr. Michelle Dreiding
Studienprogramm Kulturanalyse

Prof. Dr. Sabine Hoidn
Institut für Erziehungswissenschaft

Prof. Dr. Matthias Neugebauer
Theologische Fakultät

Prof. Dr. Stephan Vavricka
Medizinische Fakultät

Dr. Friederike Vinzenz
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

Informationen

  • Für Leser/innen
  • Für Autor/innen
  • Für Bibliothekar/innen

Neueste Veröffentlichungen

  • Atom-Logo
  • RSS2-Logo
  • RSS1-Logo

Footer

Kontakt

Universität Zürich
Prof. Dr. Wolfgang Rother
Philosophisches Seminar
Rämistrasse 62
CH-8001 Zürich

E-Mail: wolfgang.rother@philos.uzh.ch

Weitere Kontaktinformationen

conexus

ISSN: 2673-1851

  • HOPE - HBZ Open Publishing Environment

  • Universität Zürich
© 2023 Universität Zürich
  • Impressum
  • Kontakt
  • Accessibility
  • Schutz personenbezogener Daten