Goethes «Trilogie der Leidenschaft»

Autor/innen

  • Ulrike Zeuch

DOI:

https://doi.org/10.24445/conexus.2018.01.006

Abstract

In einer biographisch-philologischen Lektüre von Goethes Trilogie der Leidenschaft (1827) wird die dichterische Verarbeitung von Leiderfahrungen als mögliche Strategie ihrer Bewältigung untersucht. Wegleitend sind dabei die in Psychoanalyse und Literaturwissenschaft diskutierten Fragen, wie ein Mensch in der Retrospektive ein angemessenes Verhältnis zu eigenem Leid entwickeln kann, ob und wie es Goethe gelingt, durch die literarische Verarbeitung von persönlichen Enttäuschungen und Verletzungen zu einer versöhnlich-souveränen Haltung zur eigenen Vergangenheit zu gelangen, welches die ad­äquate Form der Darstellung von Leid ist, und inwiefern durch literarische Verdichtung Individuelles und Persönliches transzendiert und als Allgemeines mitteilbar gemacht werden kann.

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Veröffentlicht

2018-11-07 — aktualisiert am 2020-12-30

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Zitationsvorschlag

Zeuch, U. (2020). Goethes «Trilogie der Leidenschaft». Conexus, 1, 45–64. https://doi.org/10.24445/conexus.2018.01.006 (Original work published 7. November 2018)

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Artikel