Lust und Schmerz als sexuelle Konzepte? Warum es im vormodernen China keinen Sadomasochismus gab

Autor/innen

  • Marc Winter

DOI:

https://doi.org/10.24445/conexus.2018.01.011

Abstract

In der altchinesischen philosophischen und erotischen Literatur finden sich offenbar keine sexuellen Konzepte, die sich als sadistisch oder masochistisch deuten lassen. Der Sadomasochismus war im vormodernen China, auch wenn er gelegentlich praktiziert worden zu sein scheint, keine signifikante sexuelle Vorliebe. Allerdings kannte das alte China durchaus die Verbindung von Lust und Schmerz, und zwar in der konfuzianischen Kindespietät, die in der Kaiserzeit als höchste Tugend galt und in teilweise bizarren Geschichten exem­plifiziert wurde.

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Veröffentlicht

2018-11-07 — aktualisiert am 2020-12-30

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Zitationsvorschlag

Winter, M. (2020). Lust und Schmerz als sexuelle Konzepte? Warum es im vormodernen China keinen Sadomasochismus gab. Conexus, 1, 161–180. https://doi.org/10.24445/conexus.2018.01.011 (Original work published 7. November 2018)

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