Opioide – Gefahren einer eindimensionalen Schmerztherapie

Autor/innen

  • Antje Heck
  • Eli Alon
  • Kyrill Schwegler
  • Andreas R. Gantenbein

DOI:

https://doi.org/10.24445/conexus.2020.03.005

Abstract

Die erfolgreiche Therapie von Schmerzpatienten stellt hohe Anforderungen an die Behandelnden. Immer komplexere Krankheitsbilder, therapeutischen Optionen und Angebote verleiten zu Simplizismen: der unkritischen gleichförmigen Antwort, nämlich der Gabe hochdosierter, kurzfristig wirksamer Opioide, auf komplexe schmerztherapeutische Fragestellungen. In den USA führte die übermässige Verschreibung dieser Medikamente, Hand in Hand mit wirtschaftlichen und strukturellen Gegebenheiten, zu einer Flut an Opioid-Abhängigen und gipfelte 2015 in der Opioid-Krise mit zahlreichen Todesfällen, so dass der nationale medizinische Notstand ausgerufen wurde. Auch in der Schweiz nehmen Opioid-Verschreibung und -Konsum signifikant zu. Droht uns hier ein ähnliches Szenario wie in den USA? Und welche Massnahmen können getroffen werden, dies zu verhindern? Die Antwort liegt in einer interdisziplinären, rationalen, multimodalen und indikationsgerechten Therapie, welche einem informierten und aktiven Patienten eine zufriedenstellende Lebensqualität ermöglicht.

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Veröffentlicht

2020-12-02

Zitationsvorschlag

Heck, A., Alon, E., Schwegler, K., & Gantenbein, A. R. (2020). Opioide – Gefahren einer eindimensionalen Schmerztherapie. Conexus, 3, 32–52. https://doi.org/10.24445/conexus.2020.03.005