Selbstbestimmung in der griechischen Antike

Autor/innen

  • Urs Marti-Brander

DOI:

https://doi.org/10.24445/conexus.2021.04.003

Abstract

Haben die Griechen die Politik erfunden? Die Frage wird in der Forschung seit langem kontrovers beurteilt. Unklar ist bereits der genaue Sinn der Frage. Geht es wirklich um die Erfindung der Politik, oder geht es darum, eine despotische von einer liberalen Politik zu unterscheiden? Die Frage ist heute wiederum aktuell, weil das Problem des angeblichen oder tatsächlichen Eurozentrismus auftaucht. Diesen Aspekt werde ich hier nicht erörtern. Ich möchte in einem ersten Schritt die Positionen von Autorinnen und Autoren diskutieren, welche die athenische Polis als Ort von Gleichheit, Freiheit, Gewaltlosigkeit, Agon und Exzellenz verstehen. In einem zweiten Schritt soll die Gegenseite zu Wort kommen, Autorinnen und Autoren welche die Stasis, die Permanenz von Gewalt und Bürgerkrieg in den Vordergrund rücken. Die Frage, inwiefern in der griechischen Antike von kollektiver und/oder individueller Autonomie die Rede sein kann, wird im Artikel immer wieder von neuem gestellt.

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Veröffentlicht

2021-07-16

Zitationsvorschlag

Marti-Brander, U. (2021). Selbstbestimmung in der griechischen Antike. Conexus, 4, 7–23. https://doi.org/10.24445/conexus.2021.04.003