Selbst- und Fremdbestimmung – ein Dialog zwischen Rechtswissenschaft und Biologie

Autor/innen

  • Peter Pernthaler
  • Jakob Pernthaler

DOI:

https://doi.org/10.24445/conexus.2021.04.010

Abstract

Ist Selbstbestimmung denkbar ohne Fremdbestimmung? Kann es das eine geben, ohne dass sich das andere ebenfalls bemerkbar macht? Ein Staatslehrer und ein Biologe versuchen, diesen Gedanken mit Beispielen aus ihrem jeweiligen Wissenshintergrund zu illustrieren. Obwohl die Begrifflichkeit der Selbst- und Fremdbestimmung ihren Ursprung in den Geisteswissenschaften hat – insbesondere in der Beziehung des Individuums zu Staat und Gesellschaft – lassen sich auch in der Biologie entsprechende Analogien finden, beispielsweise im Zusammenspiel unterschiedlicher Organisationsebenen des Lebendigen, oder bei den Interaktionen zwischen Arten und Artengemeinschaften. Es ist dabei nicht unsere Absicht, gesellschaftliche Vorgänge biologistisch zu interpretieren oder biologische Gegebenheiten zu vermenschlichen; stattdessen wollen wir das intellektuelle Vergnügen der Autoren vermitteln, gemeinsam eine konkrete These aus der Perspektive zweier entfernter Disziplinen zu erörtern.

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Veröffentlicht

2021-07-16

Zitationsvorschlag

Pernthaler, P., & Pernthaler, J. (2021). Selbst- und Fremdbestimmung – ein Dialog zwischen Rechtswissenschaft und Biologie. Conexus, 4, 155–165. https://doi.org/10.24445/conexus.2021.04.010