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Call for Papers

conexus 9

Angst und Hoffnung

«In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden» – dieser Schlusssatz der Abschiedsreden des johanneischen Jesus markiert einen Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit zwei Grundbefindlichkeiten menschlicher Existenz: Angst und Hoffnung. Beide sind nicht nur emotionale Reaktionen auf eine von Krisen, Kriegen und Katastrophen geprägte Gegenwart und eine ungewisse Zukunft, sondern auch philosophische, theologische und psychologische Schlüsselbegriffe, deren ambivalente Verflechtung das Denken seit der Antike durchzieht.

Sind die beiden Begriffe komplementär aufeinander bezogen – in dem Sinn, dass die Hoffnung die Angst zu überwinden vermag? Ist die Hoffnung, wie die Geschichte der Büchse der Pandora nahelegt, das letzte verbleibende Gute, nachdem alles Böse, alles Unheil und Leid in die Welt gelangt ist? Oder ist die Hoffnung vielmehr, wie Nietzsche mit Blick auf den Pandora-Mythos kritisch anmerkt, «in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert»?

Der neuzeitliche Rationalismus hat der Angst und der Hoffnung jeglichen theoretischen und praktischen Wert abgesprochen – vielleicht am entschiedensten Spinoza, der forderte, sich von diesen Affekten, die «einen Mangel an Erkenntnis und ein Unvermögen des Geistes anzeigen», zu befreien und sich stattdessen von der Vernunft leiten zu lassen. Doch mit der Existenzphilosophie und der Psychoanalyse kehrt die Angst wieder ins Zentrum des theoretischen Diskurses zurück und ist heute ebenfalls Gegenstand unterschiedlicher Disziplinen – von den Neurowissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften, die Kommunikationswissenschaft und Medienforschung bis hin zur Soziologie und Politikwissenschaft. Und die Hoffnung? Im Gefolge von Marx ist sie – namentlich bei Ernst Bloch – das Prinzip, das jene bessere, gerechte und friedliche Welt antizipiert, in der die Angst überwunden ist.

Forschende aller Disziplinen sind eingeladen, Beiträge einzureichen, die sich theoretisch, systematisch, historisch oder anhand konkreter Fallanalysen und Interpretationen literarischer oder künstlerischer Werke mit dem Spannungsfeld von Angst und Hoffnung auseinandersetzen. Beiträge können in den Landessprachen sowie auf Englisch eingereicht werden.

Meldung Arbeitstitel: Die offizielle Frist ist abgelaufen. Wer einen Beitrag einreichen möchte, wird gebeten, sich mit dem Herausgeber in Verbindung zu setzen.

Deadline: 31. Januar 2026

Manuskripteinreichung: Prof. Dr. Wolfgang Rother wolfgang.rother@philos.uzh.ch

Peer Review: Die Beiträge werden im Double-blind-Verfahren begutachtet.

Umfang: 20 000–35 000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, inkl. Fussnoten)

Abstract: 1200–1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) in der Sprache des Beitrags

Publikation: Herbst 2026 https://www.hope.uzh.ch/conexus/

Die Richtlinien sowie ein Template finden Sie hier: https://www.hope.uzh.ch/conexus/about/submissions

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Herausgeber

Prof. Dr. Wolfgang Rother
Philosophisches Seminar
 

Redaktionskommission

PD Dr. Beate Beer
Sprachenzentrum der UZH und der ETH Zürich

Dr. Jeannette Behringer
Sustainability Hub UZH

Dr. Michelle Dreiding
Studienprogramm Kulturanalyse

Prof. Dr. Sabine Hoidn
Institut für Erziehungswissenschaft

Prof. Dr. Matthias Neugebauer
Theologische Fakultät

Prof. Dr. Stephan Vavricka
Medizinische Fakultät

Dr. Friederike Vinzenz
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

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E-Mail: wolfgang.rother@philos.uzh.ch

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