Fan-Fiction ist, wie der Name schon sagt, fiktional – aber dennoch auf vielfältige Weise mit dem Alltagsleben und teils der biografischen Entwicklung derjenigen verwoben, die sich ihr verschrieben haben. Die Beiträge dieses Bandes der Werkstücke, die im Rahmen eines Master-Studienprojekts im FS und HS 22 entstanden sind, gehen der alltäglichen Bedeutung dieser populären Gattung nach. Unter Berücksichtigung der ästhetischen und kulturtheoretischen Dimension basieren sie auf umfangreichen Interviewstudien, die jeweils andere Schwerpunkte setzen: Das Schreiben, das Lesen sowie die diskursive Aushandlung von Fan-Fiction. Damit ergänzen sich die Beiträge bei aller Eigenständigkeit zu einem Rundblick, der die Ergebnisse tiefgehender Forschungsleistungen der Autorinnen ebenso präsentiert wie er weiterführende Fragen aufwirft.